Mo

18

Jan

2021

Das Abstiegsgespenst ist letztlich auch nur ein Lappen!

So

17

Jan

2021

Frau Mahlzahn

Bestimmte televisionäre Angstzustände aus Kindertagen sind bei mir bis heute nicht verarbeitet, wie ich fast täglich bemerke. Steht mir nur nach leichter Beklemmung der Sinn, so gucke ich eine Folge von "Das Geheimnis des siebten Weges". Soll es langsam kribbeln unter der Gänsehaut reicht dieses kurze Intro:

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Sa

16

Jan

2021

Nur noch nach vorn!

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Fr

15

Jan

2021

Monstermäßig zuschlagen!

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Do

14

Jan

2021

Mannschaftsgeist

Bayern München im Pokal im Free-TV. Keine Ahnung wie Ihr das handhabt, aber ich schalte immer spätestens nach dem zwei zu null für die Roten um oder aus, weil der restliche Vortrag in der Regel derart langweilig wird, dass sich weiteres Schauen meist als vertane Zeit entpuppt.

Gestern wollte ich nach dem frühen Führungstreffer für die Dauersieger auch schon wieder den Kanal wechseln, um mir die restlichen 80 Minuten "Ball und Gegner laufen lassen, noch ein oder zwei Buden machen und dann in den Schongang schalten" partout nicht geben wollte. Glücklicherweise gaben die Fernbedienungsbatterien just in diesem Moment endgültig den Geist auf. Gepaart mit einer 51 zu 49-Entscheidung gegen ein Aufstehen samt manueller Kanalsteuerung letztendlich doch alles richtig gemacht, denn das war ja mal ein wirklich gelungener Fußballabend! Erstaunlich auch, dass diese Sportart einen auch nach Jahrzehnten noch zu überraschen und irritieren weiß.

Natürlich brauchten die Kieler das Glück des Tüchtigen, aber wie konsequent die ihre taktische Marschroute befolgt und auch in Bedrängnis immer alles spielerisch gelöst und nicht auf den langen Hafer zurück gegriffen haben, war schon erste Sahne und sah nicht wirklich zweitklassig aus.

Umso erstaunlicher, dass sich die KSV Holstein wenige Tage zuvor nicht hätte beschweren können, wenn sie ausgerechnet gegen das arg strauchelnde St. Pauli den Kürzeren gezogen hätte. Die Störche haben ja bekanntlich eine seit einiger Zeit sehr gut eingespielte Truppe, die selten grobe Schnitzer begeht. Doch der Unterschied in Sachen Motivation zwischen 08/15-Ligaspiel bei einem Tabellenvorletzten und Pokalkracher gegen die Übermannschaft schlechthin zur Prime Time ist schon signifikant. Deren Auftritt gestern zeigt zudem auch, woran es bei unserem Team seit geraumer Zeit hapert. Eine feste Formation, ein klares Konzept, Spieler, die dieses weitgehend fehlerfrei auf den Platz bringen und eine kämpferische Einstellung, mit der man auch auf dem Papier überlegenen Gegnern den Schneid abkaufen kann.

Stattdessen wechseln wir hin und her, leisten uns mitten in der Saison Torwartquerelen, die besser schon geräuschlos im Sommer hätten vermieden werden können. Es drängt sich der Eindruck auf, dass die letzten Jahre vielerorts weit besser an der Qualität des sportlichen Vortrags gefeilt wurde.

Trotzdem ist da noch der ein oder andere Funken Hoffnung, dass wir die Kurve diese Saison noch kriegen, weil die Neuverpflichtungen (plus genesenen Burgstaller) oder einfach nur der gute alte Freund Zufall sicher in Bälde für ein Erfolgserlebnis sorgen werden, das endlich für eine bessere Grundstimmung sorgen und neues Selbstvertrauen einimpfen wird. Amen.

Diese Predigt hat die (Fußball-)Bibel nun wahrlich nicht neu interpretiert, zugegeben. Sie war auch eigentlich nur die Tarnung, um zwei Bayern-Protagonisten zu loben bzw. zu diffamieren. Interviews mit Berufskickern sind generell ein sehr lästiges Prozedere. Die immer gleichen Satz- und Worthülsen, eintrainierte Phrasen, dass nicht die eigene Person von Belang sei, sondern die Mannschaft... blablabla...halt doch die Fresse!

Da lobe ich mir doch den Müller Thomas. Nicht nur, dass er ohne diese typischen "Fußballer-Tattoo-Arme" auskommt und seit Kindertagen die selbe 90er-Jahre-Frisur trägt. Nein, das Beste sind die oftmals ehrlichen Reaktionen bei Konfrontation mit dämlichen Reporterfragen, die genau so hohl sind, wie die Replik, die erwünscht wird. Spielt dann einer dieses öde Frage-Antwort-Spiel nicht mit, wird es endlich mal interessant. Ich mag den.

Die Anwesenheit von Bastian Schweinsteiger hingegen kann einen ganzen Fernsehabend in Trümmer legen. Was war ich froh, als sich der Typ erst nach Amerika und dann aufs Altenteil zurück gezogen hatte. Dann lief die ARD plötzlich Amok und musste ausgerechnet den "Schweini" als neuen Experten verpflichten. Ich will die Grausamkeit gängiger Folterpraktiken des Mittelalters bis hin zur Gegenwart wahrlich nicht relativieren, aber auch nur eine Minute der Stimme Chipsfrisch-Bastis lauschen zu müssen, ruft in meinem Körper schier höllische Schmerzen hervor, die die einer "peinlichen Befragung" gefühlt recht nah kommen. Zwar sind seine Versuche, halbwegs sinnvolle (Haupt-)Sätze zu formulieren und diese letztlich sogar zu einer Art Statement zu formen, deutlich häufiger als noch zu seiner aktiven Zeit von Erfolg gekrönt, doch lindert das die Pein leider wenig. Als die Fernbedienung noch Saft hatte, konnte ich wenigstens sofort auf stumm schalten, wenn sich die Expertenmeinung - also das, was der Moderator erst vor Sekunden erzählt hat, nochmal in hölzerner Manier wiederholt - anbahnte. Ich mag den nicht.

Hier noch die passende optische Untermalung mttels einer neuen Folge von "Bei der Geburt getrennt":

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Mi

13

Jan

2021

Raus aus dem Tief!

Irgendwann ist der Punkt erreicht, wenn dich alles so weit herunter gezogen hat, dass es vermeintlich nicht mehr tiefer geht. Wenn du jeden Tag nur noch kotzen möchtest, weil alle Felle davon zu schwimmen scheinen.

Die letzten zehn Monate wären auch so die letzte Scheiße gewesen, aber unser Club muss dem ganzen Elend natürlich noch die Krone aufsetzen und (bislang) so gnadenlos scheitern, wie selbst er es selten tut.

Kurz bevor auch der letzte Zweckoptimismus verflogen ist, setzt glücklicherweise eine Art Trotzreaktion ein. Ein Aufbäumen gegen all das, was einen bedrückt.

Und noch wird nicht klein bei gegeben, zumal ja neues Personal immer ein Quantum Hoffnung mit sich bringt.

Aufmerksame Leserinnen und Leser dieses Blogs werden vielleicht auch festgestellt haben, dass es hier zuletzt zudem gar keine neuen Kleber zu erwerben gab. In Phasen, in denen sportliches Versagen und nasskaltes Winterwetter eine schier unheilige Allianz bilden, will ja auch fast niemand etwas von braunweißen Stickern und Ähnlichem wissen, oftmals sogar möglichst großen Abstand zu allen Dingen, die in irgendeiner Weise mit dem FCSP zu tun haben, gewinnen. Und nie zuvor war es leichter, genau diese Distanz herzustellen.

Dieser Letharghie muss unbedingt Einhalt geboten werden!

Was fehlt, ist natürlich ein Erfolgserlebnis auf dem Rasen. Und zwar ein Baldiges. Da habe ich nun wirklich keinen Einfluss drauf, kann aber zumindest wieder Klebe-Propaganda, die an Durchhaltewillen appelliert,  herstellen. "Durchhaltewillen-Propaganda" klingt natürlich etwas dubios, aber Ihr wisst ja wohl, was ich damit sagen will. ;)

Es wäre wichtig, dass möglichst viele "Stamm- und Gelegenheitskunden" demnächst nochmal zuschlagen, damit der Motor wieder läuft, um die lange Strecke bis hin zur Normalität bewältigt werden kann. Ich melde mich mit dem Thema nochmal, wenn in etwa einer Woche neues Material eingetroffen sein wird.

Di

12

Jan

2021

Sie müssen nur zwei Nippel und ein Arschloch sehen...

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Mo

11

Jan

2021

Immer bereit!

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So

10

Jan

2021

Francesco Beckenbauro

Schon viele Jahre früher hätte die Öffentlichkeit Lunte riechen und "die Lichtgestalt" des deutschen Fußballs mit unangenehmen Fragen konfrontieren können, nachdem die Investigativjournalisten Clever und Smart deren illegalen Machenschaften auf die Schliche gekommen waren. Der Bestechungsfall:

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Sa

09

Jan

2021

Schicksalsspiele...

... gibt es nun ständig für unseren Club. Diese Erkenntnis bleibt bei einem kurzen Blick ans Tabellenende. Andere schaffen binnen eines Spieltages so etwas wie eine plötzliche Trendwende - selbst Schalke ist heute bekanntlich was gelungen - wir hingegen benötigen offensichtlich erst ein paar Partien, um den freien Fall langsam aufzufangen und danach womöglich sogar mal (dezent) ins andere Extrem auszuschlagen.

Immerhin gibt es nach wie vor Einiges, das den Zweckotimismus halbwegs nährt: Endlich mal eine gute Mannschaftsleistung, zweimal in Folge ungeschlagen und beide Male den bisherigen Gegentrefferschnitt halbiert. Darüber hinaus mit Omar Marmoush ein ganz feiner Fußballer, der vermutlich Qualitäten mitbringt, die normalerweise dafür sorgen, dass alsbald ein anderer Verein in den Genuss dieser Vorzüge kommt. In seinem Fall handelt es sich ja eh nur um eine halbjährige Leihe.

Sollten wir aber auch in den nächsten zwei oder drei Begegnungen sieglos bleiben, wäre der Relegationsplatz am Saisonende schon ein gefühlter Erfolg. Der Gegner könnte dann durchaus Hansa Rostock heißen, was prompt den Bogen zur Überschrift spannt.

"Schicksalsspiel" lohnt sich in regelmäßigen Abständen immer wieder mal zu gucken:

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Do

07

Jan

2021

Lockdown-Probleme

Eigentlich wäre es nun langsam an der Zeit, dass eine neue Kiezkieker-Ausgabe auf den Markt bzw. in die Briefkästen der Abonnenten geworfen wird. Dummerweise fährt uns der aktuelle Lockdown dabei in die Parade, weil ein wichtiger Mitspieler ausfällt. Ohne Copyshop kein Kiezkieker. Verschoben ist natürlich nicht aufgehoben. Sobald wieder möglich, wird es mit Ausgabe 152 weiter gehen. Falls wir das Abo-Soll in der regulären Saison nicht mehr erfüllt bekommen, was durchaus wahrscheinlich ist, wird das Ganze dann in der darauffolgenden Sommerpause abgeliefert!

Mi

06

Jan

2021

Ist das alles?

Ein weiterer Abend, der reichlich Fragen aufwirft.

Gegen wen wir in dieser Liga eigentlich noch dreifach punkten wollen, wenn dies nicht einmal gegen Würzburg gelingt, um nur ein Beispiel zu nennen.

Wie brutal die Kieler Störche unserem Hühnerhaufen das Gefieder rupfen werden, fragen sich womöglich auch nicht nur Hobby-Ornithologen.

Warum war Marvin Knoll in Regensburg ein Shooting-Star, um bei uns als Blendgranate zu verpuffen?

Und zuschlechterletzt: Wie gemein ist es denn bitte, einem das ganze Elend via Ohrwurm einzutrichtern? Der Titelsong der bisherigen Saison:

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Di

05

Jan

2021

Zwischen den Pfosten

Interessante Neuigkeiten. Unser Club ist also aktiv geworden und hat bereits zwei neue Ausleihen präsentiert, die den Kader bis Saisonende hoffentlich nicht nur ergänzen, sondern vielmehr wirkliche Verstärkungen sind, die auch gebraucht werden, um das Schicksal, das sich da anbahnt, abwenden zu können.

Omar Marmoush soll dabei offensichtlich qua Schnelligkeit den Part des (leider abermals) langzeitverletzten Miyaichi übernehmen und Dejan Stojanovich das momentane Dilemma im Kasten beenden.

Apropos Torhüter. Habe ich hier schon mal mit dem Thema genervt, dass Robin Himmelmann Nationaltorhüter sein könnte? Nein? Na dann...

Niemand, den ich bislang im braunweißen Gehäuse sah, hatte solche Reflexe. Selbst Volker Ippig, dessen Reaktionszeiten auch nicht zu verachten waren, konnte daran nicht heranreichen. "Weltklasse-Goalie" René Müller mit immerhin 46 Länderspieleinsätzen für die DDR? Bleibt nur wegen eines kuriosen Fehlers in Erinnerung. Selbst Andreas Reinke, der eine Saison lang sehr gut bei uns hielt, ehe man ihn nach Kaiserslautern transferierte, bleibt eher aufgrund seiner physischen Präsenz und exquisiter Strafraumbeherrschung im Gedächtnis.

Und da sind wir auch gleich beim Problem angelangt. Reflexe sind halt nur die halbe Miete. Werden diese nicht mit Durchsetzungsvermögen im 16er gepaart, kann es z. B. für die Bundesliga gar nicht reichen. Himmelmanns Diskrepanz zwischen "Linie" und "Rauslaufen" ist wahrlich äußerst ungewöhnlich... und nervenaufreibend für uns alle (gewesen). Die Panik, die um sich greift, nur weil die gegnerische Elf zum Eckball antritt.

Hätte der Junge aus Moers eine andere Berufswahl getroffen und sich für den Handball entschieden, würde er heute womöglich nicht nur bei TUSEM Essem, sondern in Kiel oder Flensburg in der Bundesliga spielen. Seit Jahren geht mir der Gedanke durch den Kopf. Auch Eishockey-Goalie wäre eine Option gewesen, um für Höheres berufen zu werden, sind Reflexe doch elementar bei der schnellsten Mannschaftssportart überhaupt.

Wie dem auch sei, seine Zeit bei uns ist offensichtlich vorbei und die Svend Brodersens tragischerweise wohl nur von sehr kurzer Dauer. Letzterer dürfte vermutlich nach dem Match morgen in Würzburg wieder auf der Bank Platz nehmen. Hoffentlich kann er in Unterfranken trotzdem eine gute Leistung abliefern, denn anderenfalls kann uns ja quasi überhaupt kein Befreiungsschlag gelingen.

Über die Skills des neuen Tormannes, den man in Middlesbrough auslieh, kann ich selbstredend wenig sagen, aber ich gehe mal davon aus, dass dieser keine Hemmungen hat, seinen Kasten auch mal für ein paar Schritte zu verlassen.... hier ein Video, das wie alle dieser "Werbefilme" wenig Aussagekraft besitzt, aber zumindest einen ersten Eindruck vermittelt:

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So

03

Jan

2021

23 zu 2 Torschüsse...

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Sa

02

Jan

2021

Der Griff nach dem letzten Strohhalm

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Fr

01

Jan

2021

Heute nur ein Chipsel... ääh, Schnipsel!

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Do

31

Dez

2020

Bekacktes Jahr... niemand wird dich vermissen!

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Mi

30

Dez

2020

Von wegen Weltstadt

Heute nehme ich Euch mal wieder auf meine neue Spielwiese mit: NDR retro.

Die Video-Unterschrift "Bausünden, verstopfte Straßen, Schietwetter: Diese Glosse zeigt die "schönste Stadt der Welt" in eher schlechtem Licht"  ließ mich gleich aufhorchen. Und tatsächlich zeigt dieses Zeitdokument nicht nur, dass sich die beschriebenen negativen Eigenschaften wohl niemals ändern werden, sondern darüber hinaus auch, was für ein schnulziger Heimatsender der NDR mittlerweile ist. Dort wird (überspitzt formuliert) ja nur noch mit der Drohne über die Naturlandschaften geflogen, vor irgendwelchen Gutshäusern im Freien gekocht und Bingo gespielt. Dann schon lieber solche ollen Kamellen, die trotzdem mehr Geschmack haben:

https://www.ardmediathek.de/ndr/video/kultur-im-norden/hamburg-von-wegen-weltstadt/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS80ZjExY2Q5Ni1lYjE5LTQ0ODAtOTk1Ny01MzRkMTc0NThlOTQ/

Di

29

Dez

2020

Lichtblick

Ich persönlich habe momentan eine formidable Pechsträhne am Laufen. Eigentlich reichen Pandemie, Abstiegsplatz und winterliche Wetterbedingungen bereits aus, um für sehr schlechte Stimmung zu sorgen. Doch wenn erst jedes zweite technische Gerät im Haushalt binnen einer Woche den Geist aufgibt und sich dann auch noch mein wichtigstes Werkzeug, nämlich mein Fahrrad, in die ewigen Jagdgründe verabschiedet, geht es ans Eingemachte. Ich fahre nicht mit dem HVV - das letzte Mal muss über drei Jahre her sein. Damit ausgerechnet jetzt wieder anzufangen ist keine Option, denn während der zweiten Welle hat sich ein ziemlicher Ekel vor Mitmenschen in geschlossenen Räumen entwickelt. Auch draußen wechsele ich locker ein Dutzend Male pro Tag freiwillig die Straßenseite, wenn sich Enge anbahnt und die Entgegenkommenden aufgrund von Ignoranz oder vermeintlicher Bildungsferne den Eindruck erwecken, es mit den Verhaltensregeln nicht so genau zu nehmen... ein Spießrutenlauf. Der Frust, wenn nach einer halben Stunde der Rücken schmerzt von dem beschissenen Gelatsche, bricht sich bisweilen (durch die Maske) Bahn und nicht selten entweicht die ein oder andere Hasstirade, um etwas Luft abzulassen.

Heute musste ich bis nach Bahrenfeld und zurück... ein Horrortrip.

Der einzige Grund, weshalb ich das überhaupt ertragen habe - und nun spannen wir den Bogen zur Überschrift - sind die braunweißen Ultras. Richtig geil, wieviele neue St. Pauli-Graffiti zuletzt in Altona, Ottensen und Co. entstanden sind! Wer dort wohnt, sollte das eigentlich selbst schon bemerkt haben. Sogar Diejenigen, die das nächtliche Färben von Hauswänden kategorisch ablehnen - vermutlich eher die Minderheit der Leserschaft hier auf dem Blog - sollten statt gar nichts oder 50 Cent bei der nächsten Gelegenheit, wenn ihnen (hoffentlich irgendwann mal wieder) eine Choreo-Sammelbüchse unter die Nase gehalten wird, einen mittelgroßen Schein abdrücken. Denn auch sie wollen bestimmt nicht jedes Mal, wenn sie morgens das Haus verlassen, von irgendeiner schwarzweißblauen Farbenpracht oder "Scheiss St. Pauli"-Schriftzügen begrüßt werden. So etwas - nämlich reichlich hsv-Gemälde in einer traditionell braunweißen Wohngegend - hatten wir ja vor Jahren schon mal, als Poptowner in Ottensen auf dicke Hose machten.

Noch weitere Umwege, um derartigen optischen Provokationen aus dem Weg zu gehen, hielten meine malträtierten Lendenwirbel auch wirklich nicht mehr aus....

Vielen Dank und weiter so!

 

 

Mo

28

Dez

2020

Acht Liter Cola

Zum Glück muss ich die kleinen Schätze nicht immer selbst finden, sondern werde von Euch regelmäßig von der Seite gefüttert. So auch in diesem Fall... guter Typ, der Dieter:

https://www.facebook.com/zeiglerswelt/videos/tischfu%C3%9Fball-legende-dieter-thiele-extended-version/2051072838516399/

Kiezkieker | Sankt Pauli Fanzine